Raum Klang Stimme
Obertongesang, die Kunst, mit der menschlichen Stimme zwei oder mehrere Töne gleichzeitig zu singen, berührt und bewegt uns in der Tiefe unserer Seele.
Doch wie entstehen Obertöne? Und warum wirken sie so intensiv auf uns?
Seit Beginn der 1960er wurde eine Gesangstechnik, bei dem diese Harmonikalen gezielt hörbar gemacht werden, von einigen westlichen Musikern bewusst eingesetzt und etablierte sich unter den Begriffen "Obertongesang" oder auch "Harmonic Chant". Durch das schnell wachsende Interesse wurde bald "entdeckt", dass andere Völker der Erde bereits eine lange Tradition des Obertongesanges haben: einige Stämme in Afrika, Lateinamerika und sogar in Papua Neuguinea. Die bekannteste Form kommt jedoch aus Tuva und der Mongolei, die dort Höömii genannt wird, der Kehlkopfgesang.
Diese Filmdokumentation behandelt anhand von sieben Musikern das Thema Obertongesang und jener harmonikalen Proportionen, die dahinter stecken.