Letzte Hoffnung Spanien
Anhand persönlicher Anmerkungen und größtenteils privatem Fotomaterial
beschreiben die 6 Protagonisten der Doku ihre Erlebnisse im Spanischen
Bürgerkrieg und die darauf folgende Odyssee quer durch Europa.

Alle 6 auf republikanischer Seite Kämpfenden hatten sich 1936-39 freiwillig
und blutjung dem Kampf gegen den Faschismus in Spanien verschrieben,
darunter 4 Österreicher mit sozialdemokratischen Wurzeln, geprägt von der
Diktatur des Austrofaschismus seit 1934. Auf teils abenteuerlichsten Wegen
und illegal zogen sie nach Spanien, um sich den Internationalen Brigaden
anzuschließen und dem Faschismus, in den halb Europa bereits versank,
endlich eine Niederlage zu bescheren. Die beiden spanischen Protagonisten
erlebten den Putsch des Militärs unter Franco im Juli 36 als junge Burschen
in Madrid und traten den Milizen bei.

Ihre Schicksale und Wege glichen sich nach dem verlorenen Krieg 1939 und der
Flucht über die Grenze nach Frankreich immer mehr an. Sie kamen gemeinsam
mit insgesamt 100 000en republikanisch gesinnten Spaniern (Männern, Frauen,
Kindern und geschlagenen Soldaten) in die Auffanglager in Südfrankreich,
hinter Stacheldraht.

Dort begann eine jahrelange Odyssee durch französische Gefangenenlager und
Arbeitskompanien, die schließlich mit der Auslieferung an Nazideutschland
endete.