Dust
Beppe läuft in seinem Laden auf und ab, repariert und klebt Sachen; hier und da staubt er ab und bringt Ordnung bzw. Unordnung in seine Regale. In seiner Welt der gesammelten Dinge fühlt er sich wohl.
Von außen wirkt es wie ein ganz normaler Gebrauchtwarenladen; aber es entpuppt sich als etwas anderes: eine über 30-jährige Leidenschaft mit einer besonderen Aufgabe: die Seele aller Gegenstände vor dem Staub und der Müllhalde zu retten.
Er sagt bitter: „wenn du Sachen besitzt, dann schätzt du sie nicht mehr, das ist immer so“. Und manchmal, provoziert durch die Regisseurin, lächelt er verschmitzt über seine besondere Schwäche: gebrauchte Sachen kaufen, ohne die Absicht zu haben, sie wieder zu verkaufen.
Die Regisseurin versucht dem Protagonisten im Schlagabtausch einen kleinen Hoffnungsschimmer aus seiner überzeugten und festgefahrenen Meinungen zu entlocken. Was vorher wie ein Porträt eines Händlers erschien, stellt sich als ein Aufeinandertreffen von Generationen heraus; bis hin zu einem unerwarteten Ende.