Der A-380
Pedro ist spanischer Qualitätsingenieur, der in Hamburg das Zusammenfügen des spanischen Hecks mit der deutschen Rumpfsektion kontrolliert. Pedro findet die Deutschen und ihre Kultur kompliziert. Jörg ist Elektriker und arbeitet in Hamburg, zeitweilig in Toulouse. Seine Freundin hat Probleme mit dem Pendeldasein. Der Franzose Martial bearbeitet die Fenster des Cockpits und führt eine Familientradition fort. Sein Vater arbeitete schon bei Airbus in Saint Nazaire. Ken ist englischer Teamleader und verantwortlich für die Elektrik an britischen Flügelsektionen. Er ist Pendler zwischen Brougthon und Toulouse, aber auch Vater, Großvater und leidenschaftlicher Motobike-Fahrer. Ingo repräsentiert eine mehr als 30jährige deutsch-französische Airbus-Geschichte. Denn er ist mit der Gründung des europäischen Unternehmens Airbus nach Toulouse gekommen, ist Flugzeugingenieur und Belegschaftsvertreter für die Deutschen in Toulouse. Er ist „der Deutsche für die Franzosen“, aber „der Franzose für die Deutschen“.
So wie die Airbusbauer europaweit nach Toulouse zur Endfertigung des Riesen reisen, gelangen die Flugzeugteile des A380 auf verschiedenen Wegen in die dortige Endmontagehalle. Die Zuschauer erleben den gigantischen Transportaufwand, die Gigantonomie der Produktionshallen, der Transportmittel und der Einzelteile und schließlich das allmähliche Zusammenfügen der Flugzeugteile zum Riesenairbus.
58 Minuten, Deutschland 2006, HD cam, 16:9,
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Eine Koproduktion der Kern TV mit dem ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE, gefördert von der Hamburger und Hessischen Filmförderung, 2006