Ich bin kein wildes Mädchen mehr
"Es war einmal, so beginnen Märchen, so schloss meine Mutter bisweilen, wenn sie uns Kindern von ihrer Jugend in Nidden erzählte, und meinte damit, dass es zu Ende sei. Wie erinnert sich ein Mensch, wenn er auf einmal in seiner Jugend seine Heimat verlassen musste und fünfzig Jahre nicht mehr dorthin zurück konnte, und an was? Gibt es Heimweh nach der Jugend? Der Film gibt ganz persönliche Antworten auf diese Fragen die dennoch für viele zutreffen mögen." (Helmut Schulzeck)
Der Filmemacher hat seine Mutter nach ihrer Vergangenheit befragt. Sie wurde als zweites Kind einer Fischerfamilie 1923 in Nidden auf der Kurischen Nehrung geboren und wuchs dort auf. 1945 musste sie von dort fliehen und kam nach Schleswig-Holstein, wo sie heute noch lebt. Im Sommer 1997 und im Winter 1998 reist Elisabeth Schulzeck für diesen Film in ihre Heimat , die heute zu Litauen gehört, und erinnert sich dort an ihre Jugend.